Herzlich Willkommen im Verein

Seit Juni 2010 ist Herr Professor Meyendorf neues Mitglied in unserem Verein. Er leitet seit 2004 das Fraunhofer Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren, Institutsteil Dresden im Norden von Dresden. Das Fraunhofer IZFP-D hat sein Mutterinstitut in Saarbrücken. Das Dresdner IZFP betreibt angewandte Forschung in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Elektronik- und Mikrosystemtechnik, Nanotechnologie sowie Umwelt-/Energie- und Lebenswissenschaften. Die Kernkompetenzen liegen dabei in der Bestimmung von Werkstoffeigenschaften, Kontrolle der Produktqualität und Überwachung von Fertigungsprozessen. Das Fraunhofer IZFP-D ist u.a. Initiator und Mitgestalter des Spitzentechnologieclusters "Cool Silicon". Prof. Meyendorf nimmt neben seiner Leitungstätigkeit am Fraunhofer IZFP-D auch noch verschiedene Lehrtätigkeiten wahr. Zum einen unterrichtet er an der TU Dresden auf dem Gebiet der Mikro- und Nanoprüfverfahren. Andererseits hat er einen Ruf an der University of Dayton in Amerika und vermittelt dort Wissen auf dem Gebiet der Graduate Materials Engineeing. Die Laufbahn von Herrn Meyendorf begann am Zentral-Institut für Schweißtechnik in Halle und er hat 1986 in Magdeburg habilitiert. Von 1980 - 1992 war er dann an der Universität in Magdeburg tätig. Von 1992 - 2000 hat er in Saarbrücken am Fraunhofer IZFP als Abteilungsleiter gewirkt. Danach hat er für 4 Jahre an der Universität in Dayton gearbeitet. Dayton ist von daher interessant, weil es ein großer F&E-Standort für die Luft- und Raumfahrt der amerikanischen Air Force ist. 2004 schließt sich dann wieder der Kreis und er beginnt am Fraunhofer IZFP-D (damals noch Einrichtung für Akustische Diagnose und Qualitätssicherung) in Dresden als Leiter.
Frau Helma Orosz ist neues Ehrenmitglied
Am 4. Dezember 2009 wurde Frau Helma Orosz, Oberbürgermeisterin der Stadt Dresden, als neues Ehrenmitglied im Verein begrüßt. Leider konnte Frau Orosz diesen Termin nicht selbst wahrnehmen, sodaß der Zweite Bürgermeister, Herr Detlef Sittel (v.li.n.re.; Hr. Prof. Hassa; Hr. Sittel; Hr. Alles), die Ehrenmitgliedschaft stellvertretend empfangen hat. Frau Orosz wird mit der Ehrenmitgliedschaft für Ihre Verdienste zum Wohle der Wirtschaft und Wissenschaft ausgezeichnet. Genau wie dem Verein liegt auch Frau Orosz die Stärkung von Wissenschaft und Wirtschaft in und um Dresden sehr am Herzen.
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Staatsministerin von Schorlemer hält Vortrag zum Thema "Wissenschaftspolitik in Sachsen"
Am 17. März hat Staatsministerin von Schorlemer im Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU zum Thema „Wissenschaftspolitik in Sachsen“ gesprochen. Frau Staatsministerin von Schorlemer war einer Einladung des Dresdner Gesprächskreises der Wirtschaft und der Wissenschaft e.V. gefolgt. 120 Teilnehmer waren gekommen, um Ihren Vortrag zu hören.
Staatsministerin von Schorlemer sprach darüber, dass 2010 ein Jahr wird, wo man der Krise aktiv gegensteuern muß. Es gäbe bereits Vorboten sinkender staatlicher Einnahmen, sodass Sachsen in den nächsten zwei Jahren seine Ausgaben und Einnahmen anpassen müsse. Frau Professorin von Schorlemer appellierte an alle, unabhängig von der Haushaltssituation zu überlegen, was sind die technologischen Stärken Sachsens und wie sollen sich z.B. die Hochschulen ausrichten. Sie ist der Ansicht, dass „bei der künftigen Strategieentwicklung der Horizont breit sein sollte“. Die Hochschulen müssen in Zukunft noch stärker in den Wettbewerb um Abiturienten und Studenten eintreten und sich die Frage stellen: Was ist der Fokus unserer Hochschule? Oder mit welchen Angeboten können wir auch Abiturienten bspw. aus Westdeutschland gewinnen?
Staatsministerin von Schorlemer informierte, dass im Jahr 2007 in Sachsen mehr Forschung staatlich finanziert wurde im Vgl. mit anderen deutschen Bundesländern. Das entspräche einem Betrag von 125,- € pro Person. In Bayern wären es 2007 108,- € p. P.. Staatsministerin von Schorlemer sieht eine Herausforderung darin, noch mehr industrie-getriebene Forschung & Entwicklung anzuregen. Mit Programmen wie Technologie-förderung, Innovationsassistenten und Innovationsgutscheinen will Sie sich dafür einsetzen. Sie plädiert für schnellere Entscheidungswege und kurze Bearbeitungszeiten mit den Mitteln der modernen Kommunikation. Als Vorbild sieht Sie Baden-Württemberg, die 4 Wochen Bearbeitungszeit für die Innovationsgutscheine haben. |
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